Background Image
Previous Page  9 / 16 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 9 / 16 Next Page
Page Background

Nr. 11/2017

Seite 9

Obergurig

Herr Rachlitz und Frau Gust berichteten auch darüber, dass

Herr Erdmann Mach dem Heimatverein seinen fotografischen

Nachlass auf Datenträgern übergeben hat. Zu jedem

Stammtisch soll eine Auswahl vorgestellt werden.

Die Seiten 14 und 15 des Heftes „Kindergarten in Singwitz“

Erinnerungen wurden wach

Herr Jünger berichtete über die Aufstellung einer Tafel des

Heimatvereins zur Geschichte der Papierfabrik Obergurig auf

der vom Verein HELO e.V. initiierten „Straße der Erinnerung“.

Der Entwurf wurde vorgestellt. Es wurde vorgeschlagen,

auch noch eine Tafel zur Geschichte der Singwitzer

Schreibgerätefabrikation aufzustellen. Dafür muss aber noch

die Finanzierung geklärt werden. Für beide Tafeln zusammen

werden 1400 Euro benötigt. Herr Uwe Lang will Bilder und

Texte für die Markant-Tafel auswählen. Die Tafeln werden

von der Firma Kaiserwerbung in Schirgiswalde entworfen und

gefertigt. Diese Firma hat schon andere Tafeln im Auftrag

des Heimatvereins Obergurig e.V. gefertigt.

Entwurf der Tafel zur Papierfabrik Obergurig von der Firma

Kaiserwerbung Schirgiswalde.

Der nächste, der 203. Historische Stammtisch, findet am

8.11.2017 um 18:30 Uhr im Ratskeller Mönchswalde statt.

Dabei geht es um 500 Jahre Reformation. Über zahlreiche

Besucher freut sich der Heimatverein Obergurig e.V.

www.historischerstammtisch.webnode.com

Frank Jünger

Willst du ein Seil dir dreh`n

musste mal zum Seiler geh`n“

Unter diesem Motto trafen sich am 26.10.17 Mitglieder des

Heimatvereines Obergurig e.V. und willkommene Gäste zu

einer Exkursion in die Seilerei Schäfer in Bautzen.

Pünktlich 9,30 Uhr und in Fahrgemeinschaften ging es los,

um in Bautzen auf dem Krone - Parkplatz glücklich Platz zu

finden.

Das Ziel in der Steinstraße war nicht weit und bald fanden

sich alle vor dem Ladengeschäft ein.

Die Inhaber und Betreiber des Gewerbes, Herr und Frau

Schäfer, empfingen uns freundlich und im Flur des alten

Gebäudes erfuhren wir anhand von Fotos und Schrifttafeln

viel über die Geschichte der Familie und des alten

Handwerk`s.

1890 vom Urgroßvater gegründet, übernahm Herr Frank

Schäfer in 4. Generation das Gewerbe.

Gemeinsam mit seiner Frau, welche das Ladengeschäft führt,

betreiben sie seit 2015 die Seilerei hauptberuflich.

Neben Seilerwaren, natürlich auch selbst gefertigten, werden

Bindfäden, Schaukeln für Erwachsene, Hängematten, Leinen

für Hund, Katze und Pferd aber auch Bürsten und Besen für

Haus und Bad verkauft. Die Produkte werden ebenfalls im

Internet aber auch auf Märkten unserer Region vertrieben.

Anschaulich, sehr interessant und auch humorvoll verstand

es der Handwerksmeister, allen Besuchern mit seinen

Erklärungen und praktischen Vorführungen, viele Zweige der

Seilerei nahezubringen.

Ob es die Herstellung eines Seiles auf der „Bahn“ im Hof

oder die Besichtigung der Werkstatt mit unterschiedlichsten,

teils schon fast „antiken“ Maschinen war, alles fand starkes

Interesse.

So alt das Seilerhandwerk auch ist, bis heute ist es in