... Ortsteile der Gemeinde Obergurig ...




Kleindöbschütz


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Eisenbahnviadukt am Spreeradweg


Eisenbahnbrücke über die Spree, sieben Bögen, die drei mittleren aus Granit - Haustein Datierung: 1876/77, je zwei Außenbögen 1955 erneuert

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Böhmische Brücke


“Böhmische Brücke” - das Wahrzeichen der Gemeinde Obergurig Brücke mit zwei ungleichen Bögen aus Natursteinen Datierung:1724



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Wilthener Straße 9


Wohnhaus in offener Bebauung; Obergeschoß und Giebel Fachwerk; verbrettert; weitgehend im Aussehen des 19. Jh. erhalten ; Datierung um 1800

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Wilthener Straße 11 - “Kuchenhäus`l”


ehem.Gasthof (Umgebinde profiliert), mit Anbau und Fachwerk - Scheune; Felsenkeller; Obergeschoß Fachwerk, ornamental verschiefert; ortshistorisch bedeutend; Datierung 1817 (Türstock Rückseite)

Homepage vom Kuchenhäusel

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aus der Geschichte des Ortes Kleindöbschütz


Zu den spreenahen Siedlungen am alten Böhmischen Steg zählt auch Kleindöbschütz.
Über sein Alter ist urkundlich nichts bekannt. 1760 gab es eine Winkelschule im Ort. Martin Mrosig, Kinderlehrer und Gerichtsschöppe erteilte in seiner Wohnstube Unterricht.

Kleindöbschütz wurde in der Vergangenheit in mehrere Siedlungsgruppen gegliedert, die sich über die Jahre bis heute so erhalten haben.

Die Häuser der ehemals größten Siedlungsgruppe stehen über dem Steilufer der Spree. Eine weitere Siedlungsgruppe " an einem Wässerchen zwischen dem Weg nach Lehn und der Bahnstrecke " umfaßt ursprünglich ein paar Gebäude, heute ist hier die neue Wohnsiedlung Kleindöbschütz im Entstehen.

Die dritte Siedlungsgruppe hatte sich im Auenrand nahe der Spree gebildet und die alte ehemalige Äppelweinschenke mit ihrem Umgebinde, den verzierten Tragesäulen und der Jahreszahl 1797 in der Schlußsteinplatte des granitenen Türstockes ist das wohl prominenteste Gebäude davon.

Eine vierte Siedlungsgruppe steht auf dem Tallehn nördlich des Flusses. Früher gab es hier die beliebte Ausfluggaststätte " Kuchenhäusel " in dem alten Umgebindehaus mit profilierten Holzsäulen und geschieferten Obergeschoß.


geschichtliche Zeittafel


1724

Bau der "Böhmischen Brücke"


vor 1760

entstand Kleindöbschütz, 4 Siedlungsgruppen


1760

gab es eine Winkelschule, Martin Morsig, Kindlehrer und Gerichtsschöpp erteilt in der Wohnstube Unterricht


1777

eine statistische Zählung ergab 3 Gärtner und 26 Häusler


1797

Bau der Äppelweinschenke, Großdöbschützer Straße 2


1800

Errichtung des "Kuchenhäusl", vorher benannt als "Feldschlösschen"


1871

eine statistische Zählung ergab 208 Bürger


1885

erste Industrie gegründet, eine Apfelweinfabrik


1890

eine statistische Zählung ergab 236 Bürger, davon 186 Sorben


1992

Einweihung der neuen Brücke und somit Entlastung der historischen Böhmischen Brücke, sowie Rekonstruktionsarbeiten an der alten Brücke


1995

Erschließungsbeginn des Eigenheimstandortes Dammweg/Eichenweg an der Großdöbschützer Straße


1995

Verlegung einer Gasleitung


1996

Bau des Wanderparkplatzes an der Wochenendsiedlung


1999

leben im Ortsteil 221 Einwohner


2001/02

Straßenbau Mittelweg