... Ortsteile der Gemeinde Obergurig ...




Mönchswalde


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Friedhof Wilthener Straße


Kriegerdenkmal auf dem Friedhof am Mönchswalder Berg; Datierung nach 1918

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Der Bronzemönch am Buswendeplatz


2005 als Initiative von engagierten Bürgern mit Hilfe des Brauverein Mönchswalde und vielen Helfern und Sponsoren ermöglicht:
Die Aufstellung einer lebensgroßen Bronzefigur eines Franziskanermönches als Wahrzeichen für den Ort Mönchswalde

Homepage des Brauvereins

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Waldstraße 14


Stattlicher Gasthof und Scheune. Gasthof: zweigeschossig, massiv, Krüppelwalmdach mit Fledermausgaupen; Türgewände Granit, profiliert; Scheune Feldstein; ortshistorisch bedeutend; Datierung 1803 (Türgewände)

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Waldstraße 18 - Weikerthof


Wohnstallhaus (Umgebinde) und Granit - Zaunsäulen. Wohnstallhaus: Obergeschoß Fachwerk; verbrettert, Oberlaube, Andreaskreuze, Blockstube mit Eckverkämmung, großer Umgebinde - Überstand; Bauelemente von großer Seltenheit; Entstehung um 1650, im 19. Jh.umgebaut und erweitert

Homepage vom Weikerthof

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Großpostwitzer Straße 3


Wohnstallhaus (Umgebinde ausgemauert) mit integrierter kleiner Scheune; Obergeschoß Fachwerk, ausgelehmt, mit Andreaskreuzen; Scheunenteil mit Schleppdach; Zeugnis des Ortsbildes des vorigen Jahrhunderts

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aus der Geschichte des Ortes Mönchswalde


Mönchswalde erstreckt sich zwischen zwei flachen Tälern auf einem schmalen Ausläufer des Mönchswalder Berges. An dieser Stelle breitete sich einst ein Teil der bischöflich - meißnischen Wälder "by dem behemischen Stegen" aus. Er gehörte zwei Bautzener Bürgern, die ihn 1440 dem Franziskanerkloster zu Bautzen schenkten. Nach der Reformation kamen Grund und Boden in die Hand des Domstiftes St. Petri, das seine sinkenden Einkünfte an Naturalien durch ein 1562 hier gegründete domstiftliches Gut zu heben hoffte. Für die Dienstleute wurde eine Anzahl von Holzhäusern errichtet. Das war der Anfang des Dorfes Mönchswalde.

1676 erlaubte Kurfürst Johann Georg II. dem Domstift im Mönchswalder Vorwerk eine Brauerei einzurichten. 1729 wurde sie erweitert, nachdem ein Jahr zuvor eine herrschaftliche domstiftliche Schenke geschaffen worden war. Den Hopfen führte man aus Böhmen ein, 1731 waren es z.B. 54 Scheffel und 2 Viertel (1 Scheffel = 4 Viertel oder 100,9 Liter). Die Gerste lieferten die domstiftlichen Dörfer Nimschütz und Dahlowitz. Mit dem Kurfürsten wurde vereinbart, dass das Domstift jährlich 200 Faß Bier unversteuert trinken und im übrigen 60 Taler "freiwillige Steuern" zahlen sollte. Allmählich wurden Brauhaus und öffentlicher Ausschank wichtiger als das Vorwerk. 1866 ging die Klosterbrauerei in Privatbesitz über.


geschichtliche Zeittafel


1562

erste schriftliche Erwähnung als Mönchswalde


1562

ließ der Dekan des Bautzener Domstiftes im Walde der früheren Franziskaner - Mönche ein Vorwerk mit Wohnhäusern für Gutsarbeiter bauen


1562

erwähnt als Minichswalde


1658

erwähnt als Mönichs Walda


1670

Erwähnung als Munchswalde


1676

das Domkapital erhält von Kurfürst Johann Georg II. das Braurecht und im ehemaligen Kloster wird durch Dekan Brükkner von Brückenstein die Franziskaner Klosterbrauerei Mönchswalde eingerichtet


1676

erwähnt als Münchswalde


1678

das Recht in Mönchswalde Bier zu brauen wurde erteilt


1728

Schaffung einer herrschaftlich domstiftlichen Schänke in der Brauerei


1777

eine statistische Zählung ergab 12 Häusler


1800

Erwähnung als Mischanz


1834

eine statistische Zählung ergab 102 Einwohner


1843

Erwähnung als Mnisonc


1885

lebten 59 Sorben in Mönchswalde


1886

Bau eines kleinen Friedhofs für evangelische Bewohner von Mönchswalde und Kleinboblitz, jetzt Buswendeplatz


1896

am 12.11. der Heimat- und Mundartdichter Hermann Klippel wurde geboren


1924

am 06.09. Weihe des "Frenzelborn" am Fuchsweg


1924

Verlegung der ersten Trinkwasserleitung in Mönchswalde


1935

der Ort Obergurig wird Mönchswalde angegliedert


1950

Mönchswalde kommt zur Großgemeinde Obergurig


1955

Einrichtung eines Betriebsferienheimes "Klosterbräu Mönchswalde"


1995

Neugestaltung der "Janko - Mühle" (Fuchsweg), Einweihungsfeier am 18.06.


1998

am 09.05. erneute Einweihung des "Frenzelborn" nach Neuaufbau


1999

hat der Ortsteil Mönchswalde 208 Einwohner


2000

Abwassererschließung


2003

Der Brauverein "Kloster-Bock" Mönchswalde e.V. wird gegründet, fortan wird in Mönchswalde wieder Bier gebraut


2004

Der Brauverein lässt sich die alte Biermarke "Mönchswalder Klosterbräu" schützen.


2005

Feierlich wird als Wahrzeichen für den Ort Mönchswalde ein lebensgroßer Bronzemönch am Buswendeplatz aufgestellt